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Porschelok Kurbähnle

  • Porschelok
  • Kurbähnle
  • Fits 40 People

Gewinngebot :31.234,00

Für die Bundesgartenschau 1959 in Dortmund wurden neue Typen von Lokomotiven und Zügen entwickelt. Zunächst wurden vier der heute als Porsche-Lokomotiven” bezeichneten Triebfahrzeuge im Westfalenpark eingesetzt. Für jeden von ihnen standen drei vierachsige Personenwagen zur Verfügung. Eine weitere Lokomotive wurde 1959 geliefert und als Reserve eingesetzt. Weitere Lokomotiven wurden 1959 nach Saarbrücken geliefert und ab 1960 dort eingesetzt. Das Design der Frontpartie der Lokomotiven orientierte sich an der Optik des Porsche 356 unter Verwendung von Bauteilen der DKW 3=6. Angetrieben wurden sie von einem Porsche-Industriemotor mit 1600 Kubikzentimetern Hubraum und einer Leistung von 56 PS. Insgesamt basierte die Konstruktion auf dem TEE-Triebzug, der Ende der 1950er Jahre modern war. Die Züge wurden auf der Grundlage einer Idee des Kaufmanns Henry Escher geschaffen. Es wurden siebzehn Züge dieser Bauart gebaut, die in späteren Jahren auch auf anderen Gartenschaubahnen verkehrten.

Baujahr Serie Anzahl Bemerkung
1959 1 4 Henry Escher Dortmund Zug 1–4
1959 Vorserie 2 1 Henry Escher Dortmund Zug 7 (Reservelok)
1960 2 3 Grandmontagne Saarbrücken gelb/blau/pink
1963 3 2 Henry Escher Hamburg Zug 8+9 (Express 1+2)
1963 3 1 Grandmontagne Saarbrücken dunkelblau
1967 3 2 Henry Escher Karlsruhe Zug 5+6
1973 3 4 Henry Escher Hamburg Zug 10–13

Die Idee, den Freudenstädter Urlaubern den Weg nach Parkwald zu erleichtern, wurde 1957 geboren. Schon damals gab es Hindernisse bei der Verwaltung zu überwinden, und so wurde im Frühjahr 1960 die offizielle Genehmigung erteilt, und im Sommer 1961 konnte der Betrieb endlich aufgenommen werden. Die Gründungsgesellschafter waren damals Mia Broermann, Siegfried Klaus, Ernst Luz, Fritz Klumpp und Karl-Heinz Katz. Der erste Zug bestand aus einer Zugmaschiene und zwei Anhängern, war etwa 25 Meter lang und bot Platz für etwa 40 Gäste. Der Fahrer der Waldbahn, Josef Hafner und seine Frau Rose, waren ein Glücksfall für das Freudenstädter Bähnle. Mehr als 30 Jahre lang war er der “Waldbahn Hafner” und gehörte mit der Waldbahn zum Stadtbild. Bis 1991 fuhr er rund 60.000 Mal vom Marktplatz zum Parkwald und brachte dabei den Gästen alle Sehenswürdigkeiten der Stadt, die Schönheiten und Möglichkeiten des Freudenstädter Parkwaldes näher. Unter dem Kässbohrer-Anbau des Traktors schlummerte ein Juwel: ein 60 PS starker Porsche 356-Motor, der von Kennern als “Lady” verehrt wird.

Einer der schienenlosen Züge, die Henry Escher ab 1960 bei der Firma Kässbohrer in Ulm bauen ließ. Escher besaß Ende der sechziger Jahre mindestens zwölf dieser Anlagen, zusätzlich zu denen, die bereits in den fünfziger Jahren in der Sollinger Hütte gebaut worden waren. Weitere waren im Besitz von Hannelore Grandmontagne in Karlsruhe und zwei von Pless in Hamburg. Sie wurden auf Bundesgartenschauen, in Zoos, als Messe-Shuttles und auf Flugplatzvorfeldern eingesetzt.

Die Porsche-Lokomotiven wurden an verschiedenen Orten eingesetzt, meist zunächst auf einer Gartenschau: Dortmund, Westfalenpark, von der Bundesgartenschau 1959 bis 1990, Saarbrücken, Deutsch-Französischer Garten, von der Gartenschau 1960 bis heute, Amsterdam, Amstelpark, Floriade 1972 und 1975 bis heute, Karlsruhe, Schlossgarten (seit BUGA 1967 bis heute; zwischenzeitlich abgestellt), Köln Rheinpark (BUGA 1971, sowie 2001 bis heute), Hamburg IGA 1963 und 1973 (1963 bis 1982), Mannheim Bundesgartenschau 1975, Stuttgart Bundesgartenschau 1977 im Schlossgarten, Bonn Bundesgartenschau 1979 und Ulm Landesgartenschau 1980.

So waren Porsche-Fahrgeschäfte über zwei Jahrzehnte lang ein fester Bestandteil der Bundesgartenschauen und Internationalen Gartenschauen. Erst für die Bundesgartenschau 1965 in Essen wurde ein anderes Zugmodell mit Gasantrieb entwickelt, und in Stuttgart 1961 war die bewährte Killesbergbahn im Einsatz.

Wie alle anderen wird auch dieser Porschelock von einem Porsche-Industriemotor mit 1600 cm³ angetrieben. Der Motor basiert auf dem des 356. Er ist vorne eingebaut und treibt über ein Hürth 4-Gang-Getriebe mit Polumschaltung und ein Verteilergetriebe der Sollinger Hütte die Prometeus-Hinterachse der Zugmaschine an. Es heißt, dass der Motor nach jedem Betriebsjahr zu Porsche geschickt wurde, um eine Überholung zu erhalten. Leider fehlen diese Rechnungen.


Der Zug wurde 1991 verkauft und fuhr dann einige Jahre lang in einem Freizeitpark in Ostdeutschland. Nach seiner Stilllegung stand er jahrelang in einer Halle des Parks, bis der Verkäufer Chromecars ihn fand

Es sind nur 4 weitere Porscheloks bekannt, und nur eine weitere mit den Zügen.

Diese Porschelok ist komplett mit ihren 2 Zügen. Der Motor , ebenso wie fast alle Teile. Dies ist eine sehr coole Basis für ein einzigartiges Restaurierungsprojekt. Es muss jedoch vollständig restauriert werden. Mechanisch, optisch und technisch.

Chromecars hilft beim Transport. Fragen Sie einfach im Voraus nach Kostenvoranschlägen.

Ist das die coolste Art, 40 Personen durch die Stadt zu transportieren?

 

 

 

Baujahr

1961

Marke

Porschelok

Modell

Kurbähnle

Motor

4 Zyl. Boxer

Motornummer

Porsche

Hubraum

1600

PS

60

FIN

771201

Standort

Jena // Thüringen // Germany

Guide Price

€ 21.000 – 25.000

Gesamtzahl der abgegebenen Gebote:

Auktion ist abgelaufen

Höchstbietender war: Larkamp

Name des Bieters Gebotszeit Bieten Auto
Larkamp 8. Oktober 2021 19:40 31.234,00
Larkamp 8. Oktober 2021 17:28 25.222,00
Batschnass 8. Oktober 2021 17:11 20.544,00
Larkamp 8. Oktober 2021 09:22 20.543,00
Larkamp 4. Oktober 2021 15:39 15.130,00
RSanchez 4. Oktober 2021 15:21 11.200,00
Larkamp 3. Oktober 2021 16:54 10.203,00
Takatukaland 29. September 2021 13:51 3.500,00
Iwlego 25. September 2021 15:33 200,00
Auktion gestartet 24. September 2021 20:00

Käuferaufgeld

Käuferaufgeld 9.6% des Gewinnergebots.

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